Eine (entspannende) Foto-Tour in die Vulkaneifel

Komm mit mir in die Vulkaneifel. Aber nimm Dir Zeit, mach es Dir davor bequem, falls Du das nicht sowieso schon getan hast. Gönn Dir diese kleine Auszeit bewußt. Ein ruhiges Plätzchen, an dem man nicht gestört wird, ist ideal. Dann atme ein paar Mal bewußt tief ein und aus. Komm erst mal richtig an…

Im Wald

Für ein audio-visuelles Erlebnis, empfehle ich solche Ambient Sounds, hier „Primeval Forest“: https://mynoise.net/NoiseMachines/primevalEuropeanForestSoundscapeGenerator.php (Hintergrund-Sound)

Oder wer lieber Musik mag, ich finde den Song „Fountain“ von iamamiwhoami perfekt: dazu: https://www.youtube.com/watch?v=bRazgMj_cfE (ist auch ein tolles Video)

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Wald am Holzmaar

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Riesige Baumpilze

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Viele verschiedene Moose sind im Wald zu sehen

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Manche Bäume sind regelrecht im Moos verschwunden

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Farn, eine der ältesten Pflanzen der Erde

Am Wasser

Ambient Sound, hier z.B. „Waterfall“: https://mynoise.net/NoiseMachines/waterSpringStreamNoiseGenerator.php

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Weinfelder Maar – Maare sind Vulkanseen

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Vulkankrater, im NSG Mosenberg, der einzige wassergefüllte nördlich der Alpen

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Am Bergkratersee (s.o.)

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Schalkenmehrener Maar

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Im Moseltal

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Möwen sind zahlreich an der Mosel

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Nilgans

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Wasserfälle bei Burg Pyrmont

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Burgen

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Burg Pyrmont

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Unten im Tal unter Burg Pyrmont

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Dieser Wasserfall befindet sich an dem Türmchen (links zu erahnen)

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Die märchenhafte Burg Eltz

 

Kraniche

Kranichrufe: http://www.vogelstimmen.de/html/content_link.php?link=www.xeno-canto.org/sounds/uploaded/ZNCDXTUOFL/XC124500-Grus_grus_Poland_Jarek_Matusiak_20130310-030.mp3

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Kraniche hört man schon von weitem, bevor man sie sieht…

 

Die Vulkaneifel war selbst jetzt, im Winter (Februar), sehr beeindruckend, ich hoffe, ich konnte es ein wenig vermitteln und euch erfreuen.

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Wurmlinger Kapelle

Schwarz-weiß Denken ist nur fürs Photographieren gut

Schwarzweiß-Photographie – eigentlich müsste sie Grauwertphotographie heißen – ist neben der Farbphotographie eine zusätzliche Ausdrucksform. Es kann nicht darum gehen, was besser oder schlechter ist, jede hat ihre eigenen Möglichkeiten. Schließlich würde auch niemand auf die Idee kommen und nur Ölmalerei als Mittel der Wahl bezeichnen.

Die Schnecke

Schwarzweiß-Photographie konzentriert sich aufs Wesentliche: besonders Strukturen, Formen und Muster sind geeignete Motive. Farbe „stört“ da nur und verwirrt den Blick. Zugleich ermöglicht sie eine Perspektive und Wahrnehmung, die der Mensch mit seinen Sinnen nicht erleben kann. Womöglich ist es diese ungewohnte Sicht auf die Welt, die den Menschen so reizt?

Wurmlinger Kapelle

Wurmlinger Kapelle

Es empfiehlt sich, Fotos zunächst in Farbe aufzunehmen und erst später am PC in s/w umzuwandeln (wir beschränken uns hier natürlich auf digitale Kameras). Daher ist es nötig, sich schon vorher das Motiv als s/w-Bild vorstellen zu können. Wer photographische Erfahrung hat, weiß bereits, dass die Kamera nie das wiedergibt, was man wahrgenommen hat. Daher ist es immer eine Frage von „Übersetzung“ und noch viel mehr von „Gestaltungswillen“, da jedes Bild ein konzentrierter und subjektiver Ausschnitt der Wirklichkeit ist.

Fingerhut

Fingerhut

Wie aber kann man sich das Schwarzweißdenken aneignen? Übung! lautet die schlichte Antwort. Ich persönlich habe viel probiert und getestet, habe mir also über die Zeit einen „Blick für Motive“ antrainiert. Das gilt verständlicherweise nicht nur für s/w, sondern ist sicherlich bei allen Photophilen für alle photographischen Ausdrucksmittel der Fall. Ein Tipp, den man auch immer wieder liest/hört: Sich Bilder anschauen, die einem gefallen. Dann kann man sich Gedanken machen, was genau gefällt mir? Wie wurde das Bild aufgenommen? In Fotoforen oder Tutorials sind die sogenannten Exif-Daten genau zu diesem Zweck angegeben. Exif-Daten sind die Metadaten einer Aufnahme, also Belichtungszeit, ISO, Blende usw. Darüber hinaus dient dies der Inspiration und man kann sehen, was überhaupt alles möglich und momentan beliebt ist.

Schmetterling (Wilhelma)

Aber am Ende zählt doch nur, was einem selbst gefällt und der kreative Photographierende erschafft auch stets neue Werke. Das schöne an der Photographie (altgriechisch phos/gen. photos – Licht, graphein – schreiben, malen, zeichnen -> also malen/zeichnen mit Licht) ist ohnehin, dass der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt sind.

Seerose

Wer einmal begonnen hat, zu photographieren oder auch nur Motive zu suchen bzw. diese „umzudenken“, wird schnell feststellen, wie wenig man im Alltag eigentlich sieht. Erst wenn man konzentriert hinschaut, versucht, sich Dinge in s/w vorzustellen, bemerkt man, wie viele interessante Gegenstände, Formen, Strukturen, Gebäude, Landschaften (oder was auch immer) sich in direkter Umgebung finden. Selbst wenn Du Deine Kamera gerade nicht dabei hast, blick Dich um! Versuche auch im scheinbar Alltäglichen etwas Interessantes heraus zu filtern. Nicht nur beim Photographieren sollte man sich mit den Motiven auseinandersetzen.

Baum

Nicht nur die Motivwahl ist relevant, auch die technischen Feinheiten können experimentell und spielerisch variiert werden. Ein und dasselbe Motiv kann man mit verschiedener Brennweite, Blende, ISO, verschiedenen Schärfegraden und -arten (Schärfentiefe, Bewegungsschärfe, Motivschärfe – Nebel usw.) ablichten. Oder die Perspektive wechseln: Vogel- oder Froschperspektive sind die Extrempole zur Normalperspektive (frontal). Das ist der Vorteil der digitalen Photographie: Zigtausende Bilder könnte man theoretisch machen…

Farbe oder Schwarzweiß?

Farbe oder Schwarzweiß?

Während das farbige Bild eher positiv wirkt, wirken solche s/w-Himmel oft düster und dramatisch. Die Wahl ist also auch von der gewünschten „Aussage“ abhängig.

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Beispiel für Motiv(un)schärfe: der Nebel sorgt für geringe Schärfe.

Spielerisches Lernen, Testen und Experimentieren ist der Weg, um seine Photos immer weiter zu entwickeln und die Fähigkeiten zu vertiefen. Wem das keinen Spaß macht, sollte die Kamera eventuell auch einfach einem „wahren“ Photographiebegeisterten schenken. In diesem Sinne, ich bin dann mal eben lichtmalen…

Froschkönig

Bergglück

Die Bergwelt ist für viele Menschen Sehnsuchtsziel, Wandern (nicht nur) in Deutschland beliebte Aktivität. Für mich ist das Gebirge vor allem auch ein optimales, sehr abwechslungsreiches und teils auch überraschendes Fotorevier.

Pittoreske Kuhweide

Pittoreske Kuhweide im Gauertal, im Hintergrund Sulzfluh und Drusentor

2014 entstanden diese Bilder im Montafon (Tschagguns), Region Vorarlberg, Österreich. Wer heute an Motivationsmangel leidet, kann sich gerne mit mir in die Berge flüchten (für eine realistischere Flucht, Kuhglocken-Konzert in der Dauerschleife laufen lassen, in einem weiteren Tab, als zusätzliche Audio-Unterstützung sozusagen). Wer bereits dort war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Ort, schwelgt in eigenen Erinnerungen. Die Ortsunkundigen regt es möglicherweise zur Urlaubsplanung an. Aber allein schon die Bilder zu betrachten, kann eine Wohltat sein. Ansonsten: aus Süddeutschland sind es nur wenige Stunden Auto- oder Bahnfahrt, ideal für einen Kurztrip.

Montafon, Österreich

Blick auf die Untere Latschätzalpe

Die Stille in den Bergen ist unvergleichlich, besonders je höher man läuft, nur die natürliche Geräuschkulisse zu hören, erdet ungemein. Im Tal unten, wenn man startet, kann es sein, dass man ein Kuhglocken-Konzert geboten bekommt. Das stundenlange Laufen führt leicht zu einem Flow-Erlebnis, einer höchst angenehmen Stimmung, in der der innere Dialog endet und man pures Glück empfindet. Fotomotive finden sich überall en masse. Die Fotos hier sind von einer Tour zur Lindauer Hütte (1744m), einfache Strecke ca. 2,5 h ab Vollsporaalpe, durch das Gauertal (je nach Kondition und Tempo variiert die Dauer natürlich, wir sind eher „gemütlich“ gelaufen). Besonders nach einem steilen oder anstrengenden Anstieg, wenn man oben ankommt und alles überblicken kann, stellt sich ein Hochgefühl ein. Wie sagte Edmund Hillary so treffend? „Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen – wir bezwingen uns selbst.“

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte, Blick zum Bilgengrat

Hin und wieder eine Pause machen, die Landschaft genießen, gehört dazu.

Rückweg von der Lindauer Hütte Richtung Gauertal

Im Gauertal (Rückweg Lindauer Hütte)

Kultur und Tradition

Im Juni damals wurden die Kühe zurück auf die Weiden gebracht, was ein unvergessliches Spektakel war. Noch nie habe ich Tiere so übermütig und ausgelassen gesehen. Es war eine Freude, sie hüpfen und springen zu sehen, sie konnten es fast nicht fassen, dass sie wieder im Grünen waren (siehe auch Alpabtrieb, unten).

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Generell sollte man fremde Tiere natürlich nicht füttern, machen wir sonst auch nicht, aber es waren sowieso nur die Blumen, die auf der Weide auch zu finden sind, die sie mehr beschnuppert haben.

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Der Wechsel der Jahreszeiten

Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, bisher konnte ich Sommer und Winter erleben, Frühling und Herbst in den Bergen stehen leider noch aus. Vor allem die Brunftzeit der Hirsche, wenn sie laut grölen und der Platzhirsch seine Konkurrenten verjagt, dürfte spannend sein. Der Viehabtrieb/Alpabtrieb ist sicher auch interessant, wenn die Tiere wieder in den Stall kommen für den Winter.

Zwischen Gauertal und Lindauer Hütte

Bei der Oberen Latschätzalpe

Drei Türme im Nebel

Drei Türme und Sulzfluh im Nebel

Bach im Gauertal

Rasafeibach im Gauertal

Der Mond über der Mittagsspitze

Der Mond über der Tschaggunser Mittagsspitze

Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen

Tipps: Übernachten und Essen kann man z.B. im Gauertalhaus (Naturfreundehaus) ganz wunderbar, es sind wirklich sehr nette Gastwirte, die zudem Wert auf gute Lebensmittel legen (Bio-Qualität, die in der eigenen Landwirtschaft produziert wird). Im Sommer ist das Alpenfreibad im Tal mit seinem Naturschwimmbecken ein Highlight für Wasserratten. Im Winter ist das Gebiet natürlich von Wintersportlern bevölkert.

Montafon im Winter

Blick vom Hoch Joch Richtung Rellstal (Winter 2014)

Auf dem Weg ins Gauertal

Auf dem Weg ins Gauertal (Winter 2014)

Berge und Medien

Wer sich für Berge interessiert, kann dies in zahlreichen Bereichen vertiefen, hier folgen Beispiele.

Literatur: Wenn ich an Berge denke, muss ich auch an ein Buch denken. Für Leseratten, die die Berge lieben, habe ich daher einen Buchtipp: „Die Wand“ von Marlen Haushofer (1963, wurde 2012 verfilmt). Es ist ein sehr intensives Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schwere Kost, aber sehr inspirierend. [Weibliche Robinsonade]

Malerei: Eines der bekanntesten Motive aus der Romantik greift das Thema Berge und Wandern auf:

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Internet: Für alle Bergfans eine Blog-Empfehlung: Auf und Ab – Outdoor, Bergsport, Abenteuer Sven und Co. sind kompetente Berater rund ums Thema.

Fotografie: Heinz Zak ist Extremkletterer und Fotograf in Personalunion, er macht atemberaubende Bilder.

 

 

Wolken über Backnang

Himmelsshow und Photosophie

Ein Leben ohne Photographie ist möglich, aber sinnlos (frei nach Loriot).

Sonnenaufgang in Backnang

Sonnenaufgang in Backnang

Der frühe Vogel Photograph fängt den Wurm (oder was auch immer) (ein)…

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei Photographie nicht (so schnell)…

Die Sonne müht sich aus dem Bett

Die Sonne müht sich aus dem Bett

 

Alter schützt vor Torheit Photographie nicht…

Wirbelartige Wolkenformation

Wirbelartige Wolkenformation

Aus Schaden Photographie wird man klug (oder auch nur aufmerksamer)…

Zauberhafte Wolken

Zauberhafte Wolken

Hinterher ist man immer klüger bilderreicher…

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Lieber arm dran als Arm ab Foto weg…

 

 

 

Jugendlicher Höckerschwan

Was Wasservögel, Psychologie und Märchen miteinander zu tun haben

Jugendlicher Höckerschwan

Jugendlicher Höckerschwan

Der gleichnamige Fluss in Nagold bietet für allerlei Wasservögel einen Lebensraum, für die Bewohner der Stadt eine gute Möglichkeit, diesen bequem zu beobachten. In meiner Heimatstadt liebte ich es bereits im Kindesalter Enten und Co. zu besuchen.

Höckerschwan

Höckerschwan

Hier könnt ihr die schönsten Aufnahmen von vergangenem Sonntag sehen.

Die unzertrennlichen Geschwister der Höckerschwäne

Die unzertrennlichen Geschwister

Ich kann gut verstehen, dass Schwäne in vielen Kulturen eine Rolle spielen und schon lange Menschen faszinieren, Begriffe wie Schwanengesang, das Ballett Schwanensee von Tschaikowsky u.ä. beweisen dies. Die Vögel sind für mich auch besonders reizvoll und ein beliebtes Fotomotiv. Das Märchen vom Häßlichen Entlein habe ich als Kind geliebt, danke an Hans Christian Andersen fürs Schreiben und danke Mama fürs (vermutlich) hundertfache Vorlesen…

Bei dem dänischen Autor kommt die Literaturpsychologie ins Spiel: Andersen soll selbst ein „häßliches Entlein“ gewesen sein, in armen Verhältnissen geboren, soll er sich selbst oft ausgestoßen gefühlt haben (Duve/Völker: Lexikon berühmter Tiere, Frankfurt a. M. 1997, S.299). Vielleicht konnte der Weltruhm diese vergangene Schmach etwas kompensieren…

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Aber es gibt nicht nur Schwäne, sondern auch Blässhühner, Stockenten und andere Wasservögel.

Guter Fang

Guter Fang (Zwergtaucher?)

Diesen erfolgreichen Fischer konnte ich nicht bestimmen, leider. Wer helfen kann, schreibe mir gerne.

Blässhuhn-Familie

Blässhuhn-Familie

Wasseramsel

Wasseramsel

Wasseramsel auf der Lauer

Wasseramsel auf der Lauer

Links für die, die jetzt richtig Lust auf Märchen bekommen haben:

Eine günstige Gelegenheit, sich mittels einer alten Geschichte aus der Kindheit, an vergangene Zeiten zu erinnern. Die neuerliche Lektüre kann auch neue Interpretationen mit sich bringen, womöglich erkennt man auch jetzt im Rückblick, was genau einen an einer Lieblingsgeschichte besonders angesprochen hat.

Zu Vögeln

Zu Vögeln lässt sich viel sagen, vor allem, wenn man viel über sie weiß. Ich möchte dagegen erst mal meine Bilder sprechen lassen. Das ist genau das richtige für einen bewölkten Sonntag, meiner Meinung nach.

#vögelbeobachten #meditativ

Kernbeißer

Kernbeißer

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Rush-Hour am Meisenknödel

Rush-Hour am Meisenknödel

Junge Blaumeise

Junge Blaumeise

Kleiber am Vogelbad

Kleiber am Vogelbad

Amsel im Frühlingsbaum

Amsel im Frühlingsbaum

Anmerkung: Ornithologen zufolge soll man Vögel das ganze Jahr über füttern. Siehe hier einen Artikel: Vögel füttern

Wasser anzubieten ist aber auch wichtig, bei allem sollte man jedoch auf Hygiene achten. Die Gefiederten werden es ihnen danken, allein schon durch die Tatsache, dass man sie dann auch wunderbar beobachten kann!

Der Mond ist aufgegangen

Impressionen von letzter Nacht

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Um den Mond ranken sich viele Mythen und Sagen, weltweit. Eine Geschichte z.B. aus Afrika berichtet, dass die dunklen Flecken im Mond die ersten Tränen der Welt seien. Ein Waisenkind ging traurig umher und konnte nicht weinen, da kam der Mond auf die Erde hinab und bot sich als „Taschentuch“ an.

Eine Sage aus Estland erzählt vom Teufel und seinen Gehilfen, die den Mond schwarz bemalen wollten, um ihre Missetaten in der Dunkelheit zu verbergen.

Eine asiatische Legende sieht im Mond einen Ehemann, der von seiner Frau, der Sonne, Hitze forderte. Die verweigerte ihm die Wärme und warf ihn stattdessen genervt in einen Teich. Die Beschmutzungen sieht man heute noch: die Mondflecken.

(Die Geschichten findet man ausführlich im Buch „Wie die Teufel den Mond schwärzten. Der Mond in Mythen und Sagen. Jürgen Blunck (Hrsg.).)