Reiselust: Schluchsee und Wutachschlucht (Schwarzwald)

Im Hochschwarzwald finden sich einige schöne Ziele für eine Reise, hier soll es heute um den Schluchsee und die Wutachschlucht gehen (Beitragsfoto: Aufgenommen mit einem rosa Filter, der „rosaroten“ Brille sozusagen).

Schluchsee

Der größte See im Schwarzwald gilt als einer der saubersten Seen in Deutschland, er ist gute 5 Quadratkilometer groß, 7,5 km lang und 1,4 km breit. Der See war zu früheren Zeiten ein Gletschersee, mittlerweile ist er ein Stausee.

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An der Nordseite des Sees führt die Bahnlinie entlang, die in Seebrugg ihre Endstation hat. Der Parkplatz am Bahnhof Seebrugg ist somit ein guter Ausgangspunkt für die Schluchsee-Umrundung, die insgesamt 18 km umfasst (ca. 6 Stunden Gehzeit). Denn falls das Wetter oder die Lust und die eigenen Füße unterwegs nicht mehr mitspielen, besteht die Möglichkeit, ab Aha den Bummelzug über Schluchsee nach Seebrugg zurück zu nehmen. Jedenfalls wenn man ab Seebrugg südlich, mit dem Uhrzeiger um den See geht, es sind ab Aha nur wenige Minuten Fahrzeit im Zug. Unterwegs gibt es auch mehrere Einkehrmöglichkeiten, kurz nach dem Bahnhof Seebrugg z.B. ist ein Biergarten (nach Überquerung der Staumauer), auf der halben Strecke findet sich der Unterkrummenhof (http://www.unterkrummenhof.info/ – tolles Haus, schöne Aussicht und lecker!). Auf dieser Seeseite ist der Weg auch viel schöner, denn er führt am Wald entlang, während auf der Strecke zwischen Aha und Seebrugg eben die Gemeinden liegen.

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Rechts oben erkennt man noch Schneereste

Theoretisch könnte man also auch nur die „untere“ Seite im Süden entlanglaufen, im Unterkrummenhof einkehren, bis Aha zum Bahnhof laufen (dort gibt es auch einen Kiosk, falls der Zug nicht gleich kommt, kann man dort ein Eis schnabulieren) und dann den Zug zum Parkplatz am Bahnhof Seebrugg zurücknehmen – was wir praktisch ausgeführt haben und nicht bereuen. Zeitlich wäre diese Tour mit einer großzügigen Einkehr mit ca. 4 Stunden zu veranschlagen.

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Die weißen Stellen im Wald sind ebenfalls Schneereste

Die Wanderung fand Ende April statt, es lag sogar noch Schnee im Schwarzwald, daher war zu dieser Zeit wenig los; im Sommer sieht es sicherlich anders aus, das bitte in der Planung berücksichtigen.

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Kurz vor Aha, auf der anderen Seeseite angelangt

Am See findet der Naturfreund viele Möglichkeiten, tolle Beobachtungen zu machen. Dieses Gimpelpärchen war auf Nahrungssuche in den Bäumen am Ufer, die perfekte Kulisse für ein Foto. Das Licht hat auch gepasst, manchmal muss man eben Glück haben.

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Weiblicher Gimpel oder Dompfaff, am Ufer des Schluchsees

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Der farbenprächtigere männliche Gimpel, auch Dompfaff genannt

Der Schluchsee durch die rosarote Brille (bzw. Filter, folgendes Bild) sieht besonders verlockend aus, aber das hat er gar nicht nötig. Er ist auch ohne Filter ein lohnenswertes Ziel.

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Wutachschlucht

Für einen mehrtägigen Kurztrip in den Schwarzwald bietet sich der baden-württembergische Canyon als weiterer Programmpunkt an. Die Wutachschlucht ist allerdings nicht für jeden geeignet, da es teilweise hoch über dem Wasser entlang geht. Die Wege sind aber gut gesichert, d.h. für Leute mit einer milden Form von Höhenangst durchaus machbar. Ich bin selbst nicht schwindelfrei, allerdings kommt es für mich immer auf die spezielle Situation an. Man läuft selten direkt am Abhang, ein Geländer schützt vor Stürzen. Meistens sind Abstufungen oder Hänge vorhanden, nur selten steht man direkt am Abgrund, es gab nur eine Stelle, die ein bißchen für Herzklopfen gesorgt hatte. Mir fiel es aber leicht, mich zu überwinden, da die Wutachschlucht für ihre Schönheit und Biodiversität bekannt ist. Man sollte natürlich stets mit gutem Schuhwerk und Vorsicht bei geeignetem Wetter wandern gehen, dann sind die größten Risiken schon gebannt.

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Die Wutach am Kanadiersteg

Da ein Abschnitt der Wutachschlucht aufgrund eines Bergrutsches gesperrt war, musste man einen kleinen Umweg laufen. Startpunkt war die Wutachmühle, ein Parkplatz mit Kiosk, der vom Wanderbus angefahren wird (im Winter nicht). Falls man keine komplette Rundtour bis zum Auto zurück machen möchte, kann man also den Rückweg mit dem Bus bewältigen. Nun folgt man also dem beschilderten Weg bis zum Kanadiersteg (überdachte Holzbrücke), den man überquert, weil der Weg geradeaus eben gesperrt war (am besten vorher informieren, ob die Sperrung noch vorhanden ist).

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Im Wald: Frühlings-Platterbse

Der Weg führt noch ein Stück durch den Wald hinauf auf Feldwege um den Bergrutsch zu umgehen, nach ca. 1km geht es dann wieder Richtung Wald/Schlucht. Nach kurzer Zeit dann beginnt der Weg entlang den Felsen, es geht also hoch hinaus. Die Landschaft ist wunderschön, die klare Wutach weckt die Lust baden zu gehen oder noch ein wenig zu verweilen. Viele verschiedene Schmetterlinge tänzeln in der Luft, machen hin und wieder eine kleine Verschnaufpause auf einer bunten Blüte und stärken sich an ihr.

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Kleiner Kohlweißling

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Der Weg entlang der Wutach führt mal hoch über sie, an den Felsen entlang, mal unten am Wasser und ist dadurch abwechslungsreich. Ein erster Grill- bzw. Rastplatz ist an der Schurhammerhütte vorhanden (einer Schutzhütte), der zweite Rastplatz findet sich im ehemaligen Kurort Bad Boll. Übrig geblieben sind ein paar Mauerreste, eine Ruine auf dem Berg und eine halb verfallene Kapelle, die wohl wieder aufgebaut werden soll, zumindest sind Baugerüste installiert. Für Urbex/Lost Places-Fans ist diese Tour also besonders interessant.

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Wer nicht die ganze Tour bis zur Schattenmühle (oder noch weiter, der Schluchtensteig umfasst 118 km insgesamt) machen möchte oder kann, hat die Möglichkeit den Wanderbus zurück zu nehmen: Vom ehemaligen Bad Boll sind es ca. 1,3 km nach Boll, einem kleinen Örtchen und einer entsprechenden Haltestelle. Die Wartezeit kann man in einem Gasthaus versüßen (Öffnungszeiten siehe hier). Diese Strecke – von der Wutachmühle bis Boll – beträgt ca. 10 km.

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Nekrolog für den Winter

Ein Nekrolog für (Nachruf auf) den Winter. 19.03.2017

Der Winter ist in den letzten Zügen, wir hungern alle nach dem Frühling. Eigentlich ist es unüblich, einen Nachruf zu verfassen, wenn der Tote noch nicht tot ist. IMG_8837

Eigentlich vermissen wir ihn auch nicht, zumindest die Wenigsten. Wir sind froh, wenn er weg ist. Wir wollen doch alle, dass er geht.

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Wenn es ginge, würden sich wohl nicht Wenige finden lassen, die sogar noch nachhelfen würden. „Ich hasse Winter“, sagte erst letztens jemand in meiner Nähe. Aber woher dieser Hass? Was ist denn so schlimm daran?

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In einem Nekrolog würdigt man das „Lebenswerk“ eines Verstorbenen. All die Vorzüge, aber auch Macken und Fehler, werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Es scheint beliebter zu sein, mit einem Augenzwinkern und viel Humor solch eine Rede zu verfassen.

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„Macken“ und „Fehler“ fallen mir zu Winter eher ein, daher habe ich mir mal Gedanken gemacht, was den Winter eigentlich liebenswert macht. Aber abseits von solchen Aktivitäten wie Skifahren, Schlittenfahren oder Schneemannbauen; ich glaube, das sind Charakterzüge, die viele nennen würden, also ungeeignet.

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Das großartige Lebenswerk des Winters ist für mich, dass er eine Ruhepause darstellt. Im Winter können wir endlich mal ohne schlechtes Gewissen ausruhen, eine ruhige Kugel schieben. Wenn es draußen so richtig ungemütlich und kalt ist, fühle ich mich daheim noch viel wohler. Dann zelebriere ich den Winter: Mit vielen Kerzen, Tee und Kuschelklamotten z.B. Der Winter sorgt dafür, dass wir Kraft tanken können.

Ohne Winter würden wir doch gar nicht so sehr nach Frühling hungern. Die Abwechslung macht es erst interessant. Ich kann mittlerweile jeder Jahreszeit etwas Gutes abgewinnen. Gäbe es nur Frühling und Sommer, wüßten wir die schöne, warme Jahreshälfte doch gar nicht zu schätzen. Mit dem Winter erst können wir uns wahrhaft freuen, wenn der Schnee schmilzt und die ersten Schneeglöckchen zu sehen sind. So wie Leid zum Leben gehört, ohne das Freude keine Freude wäre.

Wenn im Herbst die Blätter bunt werden und ällmählich zu Boden gleiten, wissen wir, der Winter ist nah. Herbst und Winter bedeuten immer auch Abschied. Loslassen – das muss man erstmal lernen. Hermann Hesse formulierte es so bezaubernd in seinem Gedicht Stufen: “ Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, […] Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.“ Weil Loslassen eben auch eine Befreiung ist. Neuanfänge ermöglicht. Weil auch der Schmerz gehen kann, wenn auch nur kurzzeitig. Ewig ist nur der Wechsel, der Wandel.

Mit solchen Augen ist der Frühling kostbarer, da eben nicht ewig während.

Eine (entspannende) Foto-Tour in die Vulkaneifel

Komm mit mir in die Vulkaneifel. Aber nimm Dir Zeit, mach es Dir davor bequem, falls Du das nicht sowieso schon getan hast. Gönn Dir diese kleine Auszeit bewußt. Ein ruhiges Plätzchen, an dem man nicht gestört wird, ist ideal. Dann atme ein paar Mal bewußt tief ein und aus. Komm erst mal richtig an…

Im Wald

Für ein audio-visuelles Erlebnis, empfehle ich solche Ambient Sounds, hier „Primeval Forest“: https://mynoise.net/NoiseMachines/primevalEuropeanForestSoundscapeGenerator.php (Hintergrund-Sound)

Oder wer lieber Musik mag, ich finde den Song „Fountain“ von iamamiwhoami perfekt: dazu: https://www.youtube.com/watch?v=bRazgMj_cfE (ist auch ein tolles Video)

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Wald am Holzmaar

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Riesige Baumpilze

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Viele verschiedene Moose sind im Wald zu sehen

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Manche Bäume sind regelrecht im Moos verschwunden

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Farn, eine der ältesten Pflanzen der Erde

Am Wasser

Ambient Sound, hier z.B. „Waterfall“: https://mynoise.net/NoiseMachines/waterSpringStreamNoiseGenerator.php

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Weinfelder Maar – Maare sind Vulkanseen

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Vulkankrater, im NSG Mosenberg, der einzige wassergefüllte nördlich der Alpen

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Am Bergkratersee (s.o.)

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Schalkenmehrener Maar

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Im Moseltal

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Möwen sind zahlreich an der Mosel

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Nilgans

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Wasserfälle bei Burg Pyrmont

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Burg Pyrmont

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Unten im Tal unter Burg Pyrmont

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Dieser Wasserfall befindet sich an dem Türmchen (links zu erahnen)

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Die märchenhafte Burg Eltz

 

Kraniche

Kranichrufe: http://www.vogelstimmen.de/html/content_link.php?link=www.xeno-canto.org/sounds/uploaded/ZNCDXTUOFL/XC124500-Grus_grus_Poland_Jarek_Matusiak_20130310-030.mp3

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Kraniche hört man schon von weitem, bevor man sie sieht…

 

Die Vulkaneifel war selbst jetzt, im Winter (Februar), sehr beeindruckend, ich hoffe, ich konnte es ein wenig vermitteln und euch erfreuen.

Bad Uracher Wasserfall

Wanderlust: Bad Uracher und Gütersteiner Wasserfälle

Bad Urach (Schwäbische Alb, Landkreis Reutlingen) ist ein kleiner, beschaulicher Ort. Die Wasserfälle sind eine beliebte Attraktion und 2016 ist der Wasserfallsteig sogar zu Deutschlands schönstem Wanderweg (Wandermagazin) gekürt worden. Eine gute Gelegenheit, einen Trip zu planen und sich einen Anlass zur Vorfreude zu schaffen!

Bad Uracher Wasserfall

Bad Uracher Wasserfall

Bad Urach ist ungefähr eine halbe Stunde (Auto) von Reutlingen entfernt. Für Wanderlustige dürfte das Städtchen nun in ganz Deutschland bekannt sein, denn dieses Jahr wurde der Wasserfallsteig zum schönsten Wanderweg gekürt. Liegt es vielleicht daran, dass man zu den Wasserfällen auch ohne kilometerlanges Wandern gelangt? Denn ungefähr 10 Minuten Fußweg sind es vom letzten Parkplatz (Maisental), keine steilen Anstiege, einfach nur das Tal entlang, am schönen Brühlbach.

Malerischer Fußweg zwischen Parkplatz und Wasserfall

Malerischer Fußweg zwischen Wasserfall und Maisental-Parkplatz

Die Wanderwege von Bad Urach sind laut Touristikseite bis 31. März nicht begehbar, wir sind damals sogar schon am 29. März gelaufen. Klar, es hängt natürlich vom Wetter ab, bei solchen milden Temperaturen wie wir sie hatten, geht es somit auch früher. So bietet es sich an bereits jetzt zu planen, vor allem die Leute, die eine längere Anfahrt haben. Das schönste ist es doch, durch frühzeitiges Planen die Vorfreude zu stimulieren. Zu sehen gibt es genug, die Landschaft ist wild-romantisch. Daher macht man sich besser vorher Gedanken, denn in der Region gibt es viele weitere schöne Landschaften und Sehenswürdigkeiten.

Beeindruckendes Wurzelwerk

Beeindruckendes Wurzelwerk nahe am Wasserfall

Wer möchte, kann danach auch noch die Ruine Hohenurach erkunden, die von den Wasserfällen aus bereits zu sehen ist.

Blick von den Wasserfällen zur Burgruine Hohenurach

Blick von den Wasserfällen zur Burgruine Hohenurach

Wir haben die Tour „modifiziert“: Die Wasserfälle liegen laut Beschreibung der Touristik-Webseite am Startpunkt, wir wollten sie dagegen als Highlight, am Ende des Weges, haben. Gestartet wird demnach nach dem Parkplatz rechter Hand, über das Vorwerk Güterstein mit seinen Stutfohlen (weibl. Fohlen), das zum Landgestüt Marbach gehört. Danach geht es hoch in den Wald, vorbei an den Gütersteiner Wasserfällen, die zwar kleiner sind, aber an Attraktivität nichts einbüßen. Bis auf die Albhochfläche hinauf, ist alles gut machbar, auch wenn man keine Sportskanone ist (zur Not einfach einen Gang zurückschalten).

Pferdekoppeln säumen den Wanderweg

Pferde sind fast allgegenwärtig (hier: Albhochfläche, Vorwerk Fohlenhof)

Oben auf der Albhochfläche sind weitere Außenstellen des Landgestüts, Pferdekoppeln sind nahezu allgegenwärtig. Für Pferdefreunde ist Bad Urach und die Umgebung ein wahres Paradies. Beim Vorwerk Fohlenhof, wo ebenfalls ein Teil der Fohlen aufgezogen wird, findet sich ein Grillplatz, für den kleinen Hunger zwischendurch. Es empfiehlt sich eine Jacke mitzunehmen, auch wenn die Sonne scheint, denn der Wind auf solchen Hochflächen setzt einem erfahrungsgemäß auch dann zu.

Ausblick von der Albhochfläche Richtung Hohenurach

Ausblick von der Albhochfläche am Rutschenfelsen in Richtung Hohenurach

Die Anstrengung lohnt sich spätestens am Ausblick Rutschenfelsen, den Kalkabbrüchen, von wo aus man das bezaubernde Panorama genießen kann. Geologisch bietet die schwäbische Alb verständlicherweise Einiges, wer sich besonders für diesen Aspekt interessiert, kann sich z. B. auf der Seite Geopark Schwäbische Alb weiter informieren (sowie weitere Anregungen für Ausflüge holen).

Der Rutschenfelsen

Der Rutschenfelsen

Wir waren ca. vier Stunden unterwegs, in gemütlichem Tempo und mit mehreren Pausen. Von der Strecke her müssten es in etwa 11 km sein, vom Anspruch her würde ich sie mittel bewerten.

Direkter Ausblick auf die Ruine Hohenurach

Direkter Ausblick vom Rutschenfelsen auf die Ruine Hohenurach

Das Wetter war geradezu perfekt Ende März (2014), nicht zu warm und nicht zu kalt, klarer Himmel und Sonnenschein. Aber ich bin sicher, selbst bei Wolken ist die Tour lohnenswert.

Der entlaubte Wald im Tal

Der entlaubte Wald im Tal

Über den Uracher Wasserfällen gibt es in der warmen Jahreshälfte die Möglichkeit zur Erfrischung und Stärkung an der bewirteten Wasserfallhütte. Man sitzt unter den Bäumen, im Grünen – Balsam für die Stadt-Seele.

Totholz mit Baumpilzen

Totholz mit Baumpilzen

Nach der Wasserfallhütte geht es dann zum absoluten Highlight, den Uracher Wasserfällen. Der höchste Wasserfall (37 m) der schwäbischen Alb ist ein angemessener Schlußpunkt und entläßt den Wanderer mit einem leisen Glücksgefühl.

Die Bad Uracher Wasserfälle sind die höchsten Wasserfälle der schwäbischen Alb

Die Bad Uracher Wasserfälle sind die höchsten Wasserfälle der schwäbischen Alb

Blick von den Wasserfällen Richtung Hohenurach

Blick von den Wasserfällen Richtung Hohenurach

Junge Blaumeise

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

Seit letzten Winter interessiere ich mich ja ganz besonders für die Ornithologie, also Vogelkunde. Auf dem Balkon füttere ich diverse Arten Wildvogelfutter (Körner, Fettmischungen, Energierollen usw.), biete Trink- und Badestellen an und habe diverse Futtersysteme installiert (Futtertische für das Fenster, Aufhängesysteme usw., alles von Vivara selbst gekauft, falls jemand sich auch eindecken möchte. Da dieser Versandhandel mit dem NABU und auch anderen Naturschutzorganisationen zusammenarbeitet und von diesen empfohlen wird, empfehle ich ihn gerne unentgeltlich weiter!). Ich habe auch spezielle Zeitschriften abonniert, Vogelbestimmungsbücher daheim und beobachte also gerne das Treiben vor dem Fenster.

Kernbeißer

Kernbeißer

Je nach Jahreszeit wechseln auch die Besucher, die Kernbeißer-Familie war z.B. eher im Frühjahr/Frühsommer da, der Buntspecht ebenfalls. Lediglich die Kohl- und Blaumeisen sowie Kleiber sind regelmäßig und dauerhaft da, sie haben sich schon an mein reichhaltiges Büfett gewöhnt.

Buntspecht in Backnang

Buntspecht

Im Frühjahr bzw. Frühsommer sind auch die Meisen mit ihren Jungen gekommen, die sie weiter gefüttert hatten. In einem früheren Blogbeitrag  wurden bereits einige dieser Fotos gepostet und auf die Vorteile von Ganzjahresfütterungen verwiesen.

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Das faszinierende an dieser neuen Leidenschaft ist jedenfalls die Tatsache, dass die Welt differenzierter wird. Man lernt so viel Neues, entdeckt direkt vor dem eigenen Küchenfenster eine neue Welt kennen, von der man bisher nichts geahnt hatte.

Sumpfmeise

Sumpfmeise

Die Kohl- und Blaumeisen stellen beim Landen ihre Kopffedern kurz auf, was einem Irokesen-Schnitt gleicht. Befindet sich bereits eine Meise auf dem Futtertisch, „verteidigt“ sie gerne das Futter, indem sie die Flügel halb ausbreitet, um sich größer zu machen. Dann „tänzelt“ sie vor dem Kontrahenten und droht ihm, der diese Geste oft auch erwidert.

Kleiber

Kleiber

Einzelne Vögel werden zu unverwechselbaren Charakteren: Der Kleiber ist ein besonders rabiater Geselle, der selten andere Vögel am Futterplatz duldet. Er scheucht die Meisen zuerst vom Tisch, bevor er mit dem Sammeln beginnt. Viele Vogelarten haben eine spezielle Art, sich zu bewegen. Mit der Zeit kann man schon von weitem unterscheiden, wer im Baum hüpft oder klettert. Eichelhäher beispielsweise „schleichen“ sich Stück für Stück heran, beobachten alles ganz genau, bevor sie sich heran trauen. Sieht man sie direkt an, kommen sie nicht, schielt man dagegen unauffällig, holen sie sich am liebsten Erdnüsse.

Eichelhäher

Eichelhäher

Mit der Zeit kennt man viele Arten, freut sich dann besonders über Neuentdeckungen und seltene Gäste, wie z.B. die Mönchsgrasmücke, auch wenn das Foto nicht besonders toll ist.

Männliche Mönchsgrasmücke

Männliche Mönchsgrasmücke

Ereignisse in der Vogelwelt, wie der Vogelzug, der momentan in Brandenburg für die Kraniche seinen Höhepunkt erreicht, sind in der Urlaubsplanung für 2017, spätestens 2018, vorgemerkt. Nähere Ziele für die Vogelbeobachtung sorgen für Vorfreude, dafür reicht schon ein Wochenende aus, zugleich verbringt man Zeit in der schönen Natur und bewegt sich (etwas). In Süddeutschland bzw. Baden-Württemberg sind der Federsee, die Wagbachniederung (zwischen Mannheim und Karlsruhe) oder das Naturschutzgebiet „Taubergießen“ (zwischen Freiburg und Offenburg) gute Beobachtungsplätze für Vogelfreunde. Diese Seite zeigt alle Birdingspots von Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Bodensee und der Nordsee mit den jeweiligen zu beobachtenden Arten: Birding Germany

Hier kann man von seltenen Beobachtungen erfahren oder sie selbst melden: Club 300

Der nahende Winter stellt für alle Wildtiere eine außergewöhnliche Belastung dar, Nistkästen können Vögeln helfen, diese Zeit zu überstehen. Sie nutzen die Häuschen auch, um sich vor Wind und Wetter zu schützen. Wer kann und möchte, stellt bitte saubere und stabil befestigte Vogelkästen bereit, die für Katzen oder andere Prädatoren nicht zu erreichen sind. Wer ein Herz für Vögel und handwerkliche Fähigkeiten hat, kann Nistkästen auch selber herstellen.

Im Frühjahr ist es dann endlich wieder soweit, dann können u.a. Uhus beim Balzen, Brüten und der Jungenaufzucht bequem am Bildschirm verfolgt werden: Tier-Webcam-Sammlung

Siehe auch den Beitrag zur Vogelwelt auf Helgoland: Vogelparadies Helgoland

In Schweden ist der Tåkern See ein empfehlenswerter Birding Spot – Reisetipp für Vogelinteressierte

Froschkönig

Bergglück

Die Bergwelt ist für viele Menschen Sehnsuchtsziel, Wandern (nicht nur) in Deutschland beliebte Aktivität. Für mich ist das Gebirge vor allem auch ein optimales, sehr abwechslungsreiches und teils auch überraschendes Fotorevier.

Pittoreske Kuhweide

Pittoreske Kuhweide im Gauertal, im Hintergrund Sulzfluh und Drusentor

2014 entstanden diese Bilder im Montafon (Tschagguns), Region Vorarlberg, Österreich. Wer heute an Motivationsmangel leidet, kann sich gerne mit mir in die Berge flüchten (für eine realistischere Flucht, Kuhglocken-Konzert in der Dauerschleife laufen lassen, in einem weiteren Tab, als zusätzliche Audio-Unterstützung sozusagen). Wer bereits dort war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Ort, schwelgt in eigenen Erinnerungen. Die Ortsunkundigen regt es möglicherweise zur Urlaubsplanung an. Aber allein schon die Bilder zu betrachten, kann eine Wohltat sein. Ansonsten: aus Süddeutschland sind es nur wenige Stunden Auto- oder Bahnfahrt, ideal für einen Kurztrip.

Montafon, Österreich

Blick auf die Untere Latschätzalpe

Die Stille in den Bergen ist unvergleichlich, besonders je höher man läuft, nur die natürliche Geräuschkulisse zu hören, erdet ungemein. Im Tal unten, wenn man startet, kann es sein, dass man ein Kuhglocken-Konzert geboten bekommt. Das stundenlange Laufen führt leicht zu einem Flow-Erlebnis, einer höchst angenehmen Stimmung, in der der innere Dialog endet und man pures Glück empfindet. Fotomotive finden sich überall en masse. Die Fotos hier sind von einer Tour zur Lindauer Hütte (1744m), einfache Strecke ca. 2,5 h ab Vollsporaalpe, durch das Gauertal (je nach Kondition und Tempo variiert die Dauer natürlich, wir sind eher „gemütlich“ gelaufen). Besonders nach einem steilen oder anstrengenden Anstieg, wenn man oben ankommt und alles überblicken kann, stellt sich ein Hochgefühl ein. Wie sagte Edmund Hillary so treffend? „Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen – wir bezwingen uns selbst.“

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte, Blick zum Bilgengrat

Hin und wieder eine Pause machen, die Landschaft genießen, gehört dazu.

Rückweg von der Lindauer Hütte Richtung Gauertal

Im Gauertal (Rückweg Lindauer Hütte)

Kultur und Tradition

Im Juni damals wurden die Kühe zurück auf die Weiden gebracht, was ein unvergessliches Spektakel war. Noch nie habe ich Tiere so übermütig und ausgelassen gesehen. Es war eine Freude, sie hüpfen und springen zu sehen, sie konnten es fast nicht fassen, dass sie wieder im Grünen waren (siehe auch Alpabtrieb, unten).

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Generell sollte man fremde Tiere natürlich nicht füttern, machen wir sonst auch nicht, aber es waren sowieso nur die Blumen, die auf der Weide auch zu finden sind, die sie mehr beschnuppert haben.

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Der Wechsel der Jahreszeiten

Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, bisher konnte ich Sommer und Winter erleben, Frühling und Herbst in den Bergen stehen leider noch aus. Vor allem die Brunftzeit der Hirsche, wenn sie laut grölen und der Platzhirsch seine Konkurrenten verjagt, dürfte spannend sein. Der Viehabtrieb/Alpabtrieb ist sicher auch interessant, wenn die Tiere wieder in den Stall kommen für den Winter.

Zwischen Gauertal und Lindauer Hütte

Bei der Oberen Latschätzalpe

Drei Türme im Nebel

Drei Türme und Sulzfluh im Nebel

Bach im Gauertal

Rasafeibach im Gauertal

Der Mond über der Mittagsspitze

Der Mond über der Tschaggunser Mittagsspitze

Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen

Tipps: Übernachten und Essen kann man z.B. im Gauertalhaus (Naturfreundehaus) ganz wunderbar, es sind wirklich sehr nette Gastwirte, die zudem Wert auf gute Lebensmittel legen (Bio-Qualität, die in der eigenen Landwirtschaft produziert wird). Im Sommer ist das Alpenfreibad im Tal mit seinem Naturschwimmbecken ein Highlight für Wasserratten. Im Winter ist das Gebiet natürlich von Wintersportlern bevölkert.

Montafon im Winter

Blick vom Hoch Joch Richtung Rellstal (Winter 2014)

Auf dem Weg ins Gauertal

Auf dem Weg ins Gauertal (Winter 2014)

Berge und Medien

Wer sich für Berge interessiert, kann dies in zahlreichen Bereichen vertiefen, hier folgen Beispiele.

Literatur: Wenn ich an Berge denke, muss ich auch an ein Buch denken. Für Leseratten, die die Berge lieben, habe ich daher einen Buchtipp: „Die Wand“ von Marlen Haushofer (1963, wurde 2012 verfilmt). Es ist ein sehr intensives Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schwere Kost, aber sehr inspirierend. [Weibliche Robinsonade]

Malerei: Eines der bekanntesten Motive aus der Romantik greift das Thema Berge und Wandern auf:

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Internet: Für alle Bergfans eine Blog-Empfehlung: Auf und Ab – Outdoor, Bergsport, Abenteuer Sven und Co. sind kompetente Berater rund ums Thema.

Fotografie: Heinz Zak ist Extremkletterer und Fotograf in Personalunion, er macht atemberaubende Bilder.

 

 

Wolken über Backnang

Himmelsshow und Photosophie

Ein Leben ohne Photographie ist möglich, aber sinnlos (frei nach Loriot).

Sonnenaufgang in Backnang

Sonnenaufgang in Backnang

Der frühe Vogel Photograph fängt den Wurm (oder was auch immer) (ein)…

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei Photographie nicht (so schnell)…

Die Sonne müht sich aus dem Bett

Die Sonne müht sich aus dem Bett

 

Alter schützt vor Torheit Photographie nicht…

Wirbelartige Wolkenformation

Wirbelartige Wolkenformation

Aus Schaden Photographie wird man klug (oder auch nur aufmerksamer)…

Zauberhafte Wolken

Zauberhafte Wolken

Hinterher ist man immer klüger bilderreicher…

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Lieber arm dran als Arm ab Foto weg…

 

 

 

Jugendlicher Höckerschwan

Was Wasservögel, Psychologie und Märchen miteinander zu tun haben

Jugendlicher Höckerschwan

Jugendlicher Höckerschwan

Der gleichnamige Fluss in Nagold bietet für allerlei Wasservögel einen Lebensraum, für die Bewohner der Stadt eine gute Möglichkeit, diesen bequem zu beobachten. In meiner Heimatstadt liebte ich es bereits im Kindesalter Enten und Co. zu besuchen.

Höckerschwan

Höckerschwan

Hier könnt ihr die schönsten Aufnahmen von vergangenem Sonntag sehen.

Die unzertrennlichen Geschwister der Höckerschwäne

Die unzertrennlichen Geschwister

Ich kann gut verstehen, dass Schwäne in vielen Kulturen eine Rolle spielen und schon lange Menschen faszinieren, Begriffe wie Schwanengesang, das Ballett Schwanensee von Tschaikowsky u.ä. beweisen dies. Die Vögel sind für mich auch besonders reizvoll und ein beliebtes Fotomotiv. Das Märchen vom Häßlichen Entlein habe ich als Kind geliebt, danke an Hans Christian Andersen fürs Schreiben und danke Mama fürs (vermutlich) hundertfache Vorlesen…

Bei dem dänischen Autor kommt die Literaturpsychologie ins Spiel: Andersen soll selbst ein „häßliches Entlein“ gewesen sein, in armen Verhältnissen geboren, soll er sich selbst oft ausgestoßen gefühlt haben (Duve/Völker: Lexikon berühmter Tiere, Frankfurt a. M. 1997, S.299). Vielleicht konnte der Weltruhm diese vergangene Schmach etwas kompensieren…

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Aber es gibt nicht nur Schwäne, sondern auch Blässhühner, Stockenten und andere Wasservögel.

Guter Fang

Guter Fang (Zwergtaucher?)

Diesen erfolgreichen Fischer konnte ich nicht bestimmen, leider. Wer helfen kann, schreibe mir gerne.

Blässhuhn-Familie

Blässhuhn-Familie

Wasseramsel

Wasseramsel

Wasseramsel auf der Lauer

Wasseramsel auf der Lauer

Links für die, die jetzt richtig Lust auf Märchen bekommen haben:

Eine günstige Gelegenheit, sich mittels einer alten Geschichte aus der Kindheit, an vergangene Zeiten zu erinnern. Die neuerliche Lektüre kann auch neue Interpretationen mit sich bringen, womöglich erkennt man auch jetzt im Rückblick, was genau einen an einer Lieblingsgeschichte besonders angesprochen hat.

Synapsen konditionieren

Basstölpel mit Nistmaterial

Basstölpel mit Nistmaterial

Vor einem Jahr endete meine Reise in Helgoland, nach drei Monaten Sonne, Strand und Natur. Die Düne mit ihren langen, fast menschenleeren Stränden, bevölkert von Vögeln und Seehunden/Kegelrobben stattdessen, ist mittlerweile fest in meinem Kopf beheimatet. Höre ich einen Möwenruf oder Wellenrauschen, ploppen Bilder auf meiner „Festplatte“ auf.

Dann sehe ich mich wieder im Sand liegen, sehe die Brandung unermüdlich, zufrieden Sand abtragen, sehe ich die Robben mit zugekniffenen Knopfaugen ihren friedliebenden Bauch in die Sonne strecken, sehe ich Kinder sorgenlos im geschichtsträchtigen Sand spielen, sehe ich das blitzschnelle Glitzern auf dem Wasser, sehe ich die rotäugigen Austernfischer galant streiten und flitzen, sehe ich die Basstölpel senkrecht ins müde Meer stürzen, sehe ich die Eiderenten eine triebhafte Möwe belehren, sehe ich verzweifelt die Möwenküken betteln, sehe ich Quallen fließend vertrocknen, sehe ich die Steine behäbig rollen, sehe ich die vielen verschiedenen Farben im Sand, sehe ich die Boote stetig kleiner werden, sehe ich die Köpfe größer werden und um einen Körper anwachsen, sehe ich den von Fliegen umschwirrten Tang (der wie ein altes, verschwurbeltes Kassettenband aussieht), sehe ich die Spaziergänger den gierigen Sand absuchen, sehe ich die Sonne alleine wandern, sehe ich die Flugzeuge eintrudeln, sehe ich den Abend nahen.

Dann höre ich das ewige Tönen des Meeres, dann höre ich die gedämpften und gebräunten Stimmen, dann höre ich das tiefe und erhabene Brummen der Schiffsmotoren, höre ich die Kinder satt zanken, höre ich die geliebten Möwen klagen, höre ich das hysterische Fiepen des höflichen Austernfischers, höre ich den Wind Sand rauben, höre ich das niedliche Grummeln der Robben, höre ich die Enten grinsen, höre ich die Flieger in der Luft paddeln, höre ich die Teller ungeduldig auf dem Tisch sich niederlassend, höre ich die Basstölpel sich ermutigend zurufen, höre ich wieder Wind und Wellen in vertrauter Zweisamkeit.

Robben auf der Düne (Helgoland).

Robben auf der Düne (Helgoland)

Ich möchte die Augen schließen und noch ein bißchen dort verweilen, von wo meine Seele sich weigert, fort zu gehen. Möchte noch ein bißchen fühlen, wie der Sand auf der Haut kribbelt und juckt. Möchte mich zu den Robben legen und auch etwas den Speck wärmen lassen. An nichts denken, einfach nur liegen. Dieser im Realen nicht vorhandene Ort, der doch so nah und doch so fern ist.

Südstrand auf der Düne (Helgoland)

Südstrand auf der Düne (Helgoland)

Tier-Webcam Sammlung

In einer freien Minute gucke ich gerne „Webcam-TV“, am liebsten die Uhucam, Schneeleos oder Siebenschläfer.

Da kam mir doch unlängst die Idee, hier eine Linksammlung für tolle Tier-Webcam-Seiten zu starten. Die Linkliste wird ergänzt werden, wenn machbar. Viele Vögel sind zwar schon ausgeflogen, aber die Cams gibt es jedes Jahr – nächstes Frühjahr also geht es dann gegebenfalls weiter. Aktuell sind z.B. noch die Schneeleos, Schleiereulen und Siebenschläfer am wachsen und gedeihen bzw. beobachtbar.

Viel Spaß mit den Cams!

Uhu-Cam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Uhu-Cam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

 

Uhu-Cam (EGE) Deutschland

Siebenschläfer (NABU/BUND) Deutschland

Diverse Vögel, z.B. Turmfalke/Dohlen (LBV) Deutschland

Diverse Vögelcams, z.B. Schleiereulen/Störchen (Holländische Seite, Niederländischer Vogelschutz) -> Ganz oben auf der Seite sind die verschiedenen Cams, z.B. „Kerkuil“ – Schleiereule. Niederlande

Webcam Link-Sammlung des NABU (viele verschiedene Vögel/Seehunde/Schneeleos) Deutschland

Update 2017:

NABU: Waldkauz-Webcams (Vogel des Jahres 2017) Deutschland

Audubon/Explore.org: Papageientaucher in Maine/USA (National Audubon Society: Non-Profit Umweltorganisation, benannt nach John J. Audubon, einem Ornithologen/Naturforscher)

Vivara Webcams (Beitragsbild: Eisvogel Cam dieses Anbieters, zugleich auch Versandhändler von Naturschutzprodukten)

Wer noch Cams kennt (bitte nur seriöse Inhaber, die sich z.B. auch für den Schutz der gezeigten Tiere einsetzen), ich freue mich über eure weiteren Links. Danke.