Reiselust: Schluchsee und Wutachschlucht (Schwarzwald)

Im Hochschwarzwald finden sich einige schöne Ziele für eine Reise, hier soll es heute um den Schluchsee und die Wutachschlucht gehen (Beitragsfoto: Aufgenommen mit einem rosa Filter, der „rosaroten“ Brille sozusagen).

Schluchsee

Der größte See im Schwarzwald gilt als einer der saubersten Seen in Deutschland, er ist gute 5 Quadratkilometer groß, 7,5 km lang und 1,4 km breit. Der See war zu früheren Zeiten ein Gletschersee, mittlerweile ist er ein Stausee.

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An der Nordseite des Sees führt die Bahnlinie entlang, die in Seebrugg ihre Endstation hat. Der Parkplatz am Bahnhof Seebrugg ist somit ein guter Ausgangspunkt für die Schluchsee-Umrundung, die insgesamt 18 km umfasst (ca. 6 Stunden Gehzeit). Denn falls das Wetter oder die Lust und die eigenen Füße unterwegs nicht mehr mitspielen, besteht die Möglichkeit, ab Aha den Bummelzug über Schluchsee nach Seebrugg zurück zu nehmen. Jedenfalls wenn man ab Seebrugg südlich, mit dem Uhrzeiger um den See geht, es sind ab Aha nur wenige Minuten Fahrzeit im Zug. Unterwegs gibt es auch mehrere Einkehrmöglichkeiten, kurz nach dem Bahnhof Seebrugg z.B. ist ein Biergarten (nach Überquerung der Staumauer), auf der halben Strecke findet sich der Unterkrummenhof (http://www.unterkrummenhof.info/ – tolles Haus, schöne Aussicht und lecker!). Auf dieser Seeseite ist der Weg auch viel schöner, denn er führt am Wald entlang, während auf der Strecke zwischen Aha und Seebrugg eben die Gemeinden liegen.

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Rechts oben erkennt man noch Schneereste

Theoretisch könnte man also auch nur die „untere“ Seite im Süden entlanglaufen, im Unterkrummenhof einkehren, bis Aha zum Bahnhof laufen (dort gibt es auch einen Kiosk, falls der Zug nicht gleich kommt, kann man dort ein Eis schnabulieren) und dann den Zug zum Parkplatz am Bahnhof Seebrugg zurücknehmen – was wir praktisch ausgeführt haben und nicht bereuen. Zeitlich wäre diese Tour mit einer großzügigen Einkehr mit ca. 4 Stunden zu veranschlagen.

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Die weißen Stellen im Wald sind ebenfalls Schneereste

Die Wanderung fand Ende April statt, es lag sogar noch Schnee im Schwarzwald, daher war zu dieser Zeit wenig los; im Sommer sieht es sicherlich anders aus, das bitte in der Planung berücksichtigen.

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Kurz vor Aha, auf der anderen Seeseite angelangt

Am See findet der Naturfreund viele Möglichkeiten, tolle Beobachtungen zu machen. Dieses Gimpelpärchen war auf Nahrungssuche in den Bäumen am Ufer, die perfekte Kulisse für ein Foto. Das Licht hat auch gepasst, manchmal muss man eben Glück haben.

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Weiblicher Gimpel oder Dompfaff, am Ufer des Schluchsees

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Der farbenprächtigere männliche Gimpel, auch Dompfaff genannt

Der Schluchsee durch die rosarote Brille (bzw. Filter, folgendes Bild) sieht besonders verlockend aus, aber das hat er gar nicht nötig. Er ist auch ohne Filter ein lohnenswertes Ziel.

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Wutachschlucht

Für einen mehrtägigen Kurztrip in den Schwarzwald bietet sich der baden-württembergische Canyon als weiterer Programmpunkt an. Die Wutachschlucht ist allerdings nicht für jeden geeignet, da es teilweise hoch über dem Wasser entlang geht. Die Wege sind aber gut gesichert, d.h. für Leute mit einer milden Form von Höhenangst durchaus machbar. Ich bin selbst nicht schwindelfrei, allerdings kommt es für mich immer auf die spezielle Situation an. Man läuft selten direkt am Abhang, ein Geländer schützt vor Stürzen. Meistens sind Abstufungen oder Hänge vorhanden, nur selten steht man direkt am Abgrund, es gab nur eine Stelle, die ein bißchen für Herzklopfen gesorgt hatte. Mir fiel es aber leicht, mich zu überwinden, da die Wutachschlucht für ihre Schönheit und Biodiversität bekannt ist. Man sollte natürlich stets mit gutem Schuhwerk und Vorsicht bei geeignetem Wetter wandern gehen, dann sind die größten Risiken schon gebannt.

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Die Wutach am Kanadiersteg

Da ein Abschnitt der Wutachschlucht aufgrund eines Bergrutsches gesperrt war, musste man einen kleinen Umweg laufen. Startpunkt war die Wutachmühle, ein Parkplatz mit Kiosk, der vom Wanderbus angefahren wird (im Winter nicht). Falls man keine komplette Rundtour bis zum Auto zurück machen möchte, kann man also den Rückweg mit dem Bus bewältigen. Nun folgt man also dem beschilderten Weg bis zum Kanadiersteg (überdachte Holzbrücke), den man überquert, weil der Weg geradeaus eben gesperrt war (am besten vorher informieren, ob die Sperrung noch vorhanden ist).

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Im Wald: Frühlings-Platterbse

Der Weg führt noch ein Stück durch den Wald hinauf auf Feldwege um den Bergrutsch zu umgehen, nach ca. 1km geht es dann wieder Richtung Wald/Schlucht. Nach kurzer Zeit dann beginnt der Weg entlang den Felsen, es geht also hoch hinaus. Die Landschaft ist wunderschön, die klare Wutach weckt die Lust baden zu gehen oder noch ein wenig zu verweilen. Viele verschiedene Schmetterlinge tänzeln in der Luft, machen hin und wieder eine kleine Verschnaufpause auf einer bunten Blüte und stärken sich an ihr.

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Kleiner Kohlweißling

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Der Weg entlang der Wutach führt mal hoch über sie, an den Felsen entlang, mal unten am Wasser und ist dadurch abwechslungsreich. Ein erster Grill- bzw. Rastplatz ist an der Schurhammerhütte vorhanden (einer Schutzhütte), der zweite Rastplatz findet sich im ehemaligen Kurort Bad Boll. Übrig geblieben sind ein paar Mauerreste, eine Ruine auf dem Berg und eine halb verfallene Kapelle, die wohl wieder aufgebaut werden soll, zumindest sind Baugerüste installiert. Für Urbex/Lost Places-Fans ist diese Tour also besonders interessant.

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Wer nicht die ganze Tour bis zur Schattenmühle (oder noch weiter, der Schluchtensteig umfasst 118 km insgesamt) machen möchte oder kann, hat die Möglichkeit den Wanderbus zurück zu nehmen: Vom ehemaligen Bad Boll sind es ca. 1,3 km nach Boll, einem kleinen Örtchen und einer entsprechenden Haltestelle. Die Wartezeit kann man in einem Gasthaus versüßen (Öffnungszeiten siehe hier). Diese Strecke – von der Wutachmühle bis Boll – beträgt ca. 10 km.

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Nekrolog für den Winter

Ein Nekrolog für (Nachruf auf) den Winter. 19.03.2017

Der Winter ist in den letzten Zügen, wir hungern alle nach dem Frühling. Eigentlich ist es unüblich, einen Nachruf zu verfassen, wenn der Tote noch nicht tot ist. IMG_8837

Eigentlich vermissen wir ihn auch nicht, zumindest die Wenigsten. Wir sind froh, wenn er weg ist. Wir wollen doch alle, dass er geht.

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Wenn es ginge, würden sich wohl nicht Wenige finden lassen, die sogar noch nachhelfen würden. „Ich hasse Winter“, sagte erst letztens jemand in meiner Nähe. Aber woher dieser Hass? Was ist denn so schlimm daran?

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In einem Nekrolog würdigt man das „Lebenswerk“ eines Verstorbenen. All die Vorzüge, aber auch Macken und Fehler, werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Es scheint beliebter zu sein, mit einem Augenzwinkern und viel Humor solch eine Rede zu verfassen.

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„Macken“ und „Fehler“ fallen mir zu Winter eher ein, daher habe ich mir mal Gedanken gemacht, was den Winter eigentlich liebenswert macht. Aber abseits von solchen Aktivitäten wie Skifahren, Schlittenfahren oder Schneemannbauen; ich glaube, das sind Charakterzüge, die viele nennen würden, also ungeeignet.

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Das großartige Lebenswerk des Winters ist für mich, dass er eine Ruhepause darstellt. Im Winter können wir endlich mal ohne schlechtes Gewissen ausruhen, eine ruhige Kugel schieben. Wenn es draußen so richtig ungemütlich und kalt ist, fühle ich mich daheim noch viel wohler. Dann zelebriere ich den Winter: Mit vielen Kerzen, Tee und Kuschelklamotten z.B. Der Winter sorgt dafür, dass wir Kraft tanken können.

Ohne Winter würden wir doch gar nicht so sehr nach Frühling hungern. Die Abwechslung macht es erst interessant. Ich kann mittlerweile jeder Jahreszeit etwas Gutes abgewinnen. Gäbe es nur Frühling und Sommer, wüßten wir die schöne, warme Jahreshälfte doch gar nicht zu schätzen. Mit dem Winter erst können wir uns wahrhaft freuen, wenn der Schnee schmilzt und die ersten Schneeglöckchen zu sehen sind. So wie Leid zum Leben gehört, ohne das Freude keine Freude wäre.

Wenn im Herbst die Blätter bunt werden und ällmählich zu Boden gleiten, wissen wir, der Winter ist nah. Herbst und Winter bedeuten immer auch Abschied. Loslassen – das muss man erstmal lernen. Hermann Hesse formulierte es so bezaubernd in seinem Gedicht Stufen: “ Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, […] Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.“ Weil Loslassen eben auch eine Befreiung ist. Neuanfänge ermöglicht. Weil auch der Schmerz gehen kann, wenn auch nur kurzzeitig. Ewig ist nur der Wechsel, der Wandel.

Mit solchen Augen ist der Frühling kostbarer, da eben nicht ewig während.

Eine (entspannende) Foto-Tour in die Vulkaneifel

Komm mit mir in die Vulkaneifel. Aber nimm Dir Zeit, mach es Dir davor bequem, falls Du das nicht sowieso schon getan hast. Gönn Dir diese kleine Auszeit bewußt. Ein ruhiges Plätzchen, an dem man nicht gestört wird, ist ideal. Dann atme ein paar Mal bewußt tief ein und aus. Komm erst mal richtig an…

Im Wald

Für ein audio-visuelles Erlebnis, empfehle ich solche Ambient Sounds, hier „Primeval Forest“: https://mynoise.net/NoiseMachines/primevalEuropeanForestSoundscapeGenerator.php (Hintergrund-Sound)

Oder wer lieber Musik mag, ich finde den Song „Fountain“ von iamamiwhoami perfekt: dazu: https://www.youtube.com/watch?v=bRazgMj_cfE (ist auch ein tolles Video)

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Wald am Holzmaar

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Riesige Baumpilze

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Viele verschiedene Moose sind im Wald zu sehen

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Manche Bäume sind regelrecht im Moos verschwunden

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Farn, eine der ältesten Pflanzen der Erde

Am Wasser

Ambient Sound, hier z.B. „Waterfall“: https://mynoise.net/NoiseMachines/waterSpringStreamNoiseGenerator.php

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Weinfelder Maar – Maare sind Vulkanseen

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Vulkankrater, im NSG Mosenberg, der einzige wassergefüllte nördlich der Alpen

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Am Bergkratersee (s.o.)

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Schalkenmehrener Maar

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Im Moseltal

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Möwen sind zahlreich an der Mosel

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Nilgans

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Wasserfälle bei Burg Pyrmont

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Burgen

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Burg Pyrmont

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Unten im Tal unter Burg Pyrmont

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Dieser Wasserfall befindet sich an dem Türmchen (links zu erahnen)

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Die märchenhafte Burg Eltz

 

Kraniche

Kranichrufe: http://www.vogelstimmen.de/html/content_link.php?link=www.xeno-canto.org/sounds/uploaded/ZNCDXTUOFL/XC124500-Grus_grus_Poland_Jarek_Matusiak_20130310-030.mp3

kraniche

Kraniche hört man schon von weitem, bevor man sie sieht…

 

Die Vulkaneifel war selbst jetzt, im Winter (Februar), sehr beeindruckend, ich hoffe, ich konnte es ein wenig vermitteln und euch erfreuen.

Wurmlinger Kapelle

Schwarz-weiß Denken ist nur fürs Photographieren gut

Schwarzweiß-Photographie – eigentlich müsste sie Grauwertphotographie heißen – ist neben der Farbphotographie eine zusätzliche Ausdrucksform. Es kann nicht darum gehen, was besser oder schlechter ist, jede hat ihre eigenen Möglichkeiten. Schließlich würde auch niemand auf die Idee kommen und nur Ölmalerei als Mittel der Wahl bezeichnen.

Die Schnecke

Schwarzweiß-Photographie konzentriert sich aufs Wesentliche: besonders Strukturen, Formen und Muster sind geeignete Motive. Farbe „stört“ da nur und verwirrt den Blick. Zugleich ermöglicht sie eine Perspektive und Wahrnehmung, die der Mensch mit seinen Sinnen nicht erleben kann. Womöglich ist es diese ungewohnte Sicht auf die Welt, die den Menschen so reizt?

Wurmlinger Kapelle

Wurmlinger Kapelle

Es empfiehlt sich, Fotos zunächst in Farbe aufzunehmen und erst später am PC in s/w umzuwandeln (wir beschränken uns hier natürlich auf digitale Kameras). Daher ist es nötig, sich schon vorher das Motiv als s/w-Bild vorstellen zu können. Wer photographische Erfahrung hat, weiß bereits, dass die Kamera nie das wiedergibt, was man wahrgenommen hat. Daher ist es immer eine Frage von „Übersetzung“ und noch viel mehr von „Gestaltungswillen“, da jedes Bild ein konzentrierter und subjektiver Ausschnitt der Wirklichkeit ist.

Fingerhut

Fingerhut

Wie aber kann man sich das Schwarzweißdenken aneignen? Übung! lautet die schlichte Antwort. Ich persönlich habe viel probiert und getestet, habe mir also über die Zeit einen „Blick für Motive“ antrainiert. Das gilt verständlicherweise nicht nur für s/w, sondern ist sicherlich bei allen Photophilen für alle photographischen Ausdrucksmittel der Fall. Ein Tipp, den man auch immer wieder liest/hört: Sich Bilder anschauen, die einem gefallen. Dann kann man sich Gedanken machen, was genau gefällt mir? Wie wurde das Bild aufgenommen? In Fotoforen oder Tutorials sind die sogenannten Exif-Daten genau zu diesem Zweck angegeben. Exif-Daten sind die Metadaten einer Aufnahme, also Belichtungszeit, ISO, Blende usw. Darüber hinaus dient dies der Inspiration und man kann sehen, was überhaupt alles möglich und momentan beliebt ist.

Schmetterling (Wilhelma)

Aber am Ende zählt doch nur, was einem selbst gefällt und der kreative Photographierende erschafft auch stets neue Werke. Das schöne an der Photographie (altgriechisch phos/gen. photos – Licht, graphein – schreiben, malen, zeichnen -> also malen/zeichnen mit Licht) ist ohnehin, dass der Phantasie (fast) keine Grenzen gesetzt sind.

Seerose

Wer einmal begonnen hat, zu photographieren oder auch nur Motive zu suchen bzw. diese „umzudenken“, wird schnell feststellen, wie wenig man im Alltag eigentlich sieht. Erst wenn man konzentriert hinschaut, versucht, sich Dinge in s/w vorzustellen, bemerkt man, wie viele interessante Gegenstände, Formen, Strukturen, Gebäude, Landschaften (oder was auch immer) sich in direkter Umgebung finden. Selbst wenn Du Deine Kamera gerade nicht dabei hast, blick Dich um! Versuche auch im scheinbar Alltäglichen etwas Interessantes heraus zu filtern. Nicht nur beim Photographieren sollte man sich mit den Motiven auseinandersetzen.

Baum

Nicht nur die Motivwahl ist relevant, auch die technischen Feinheiten können experimentell und spielerisch variiert werden. Ein und dasselbe Motiv kann man mit verschiedener Brennweite, Blende, ISO, verschiedenen Schärfegraden und -arten (Schärfentiefe, Bewegungsschärfe, Motivschärfe – Nebel usw.) ablichten. Oder die Perspektive wechseln: Vogel- oder Froschperspektive sind die Extrempole zur Normalperspektive (frontal). Das ist der Vorteil der digitalen Photographie: Zigtausende Bilder könnte man theoretisch machen…

Farbe oder Schwarzweiß?

Farbe oder Schwarzweiß?

Während das farbige Bild eher positiv wirkt, wirken solche s/w-Himmel oft düster und dramatisch. Die Wahl ist also auch von der gewünschten „Aussage“ abhängig.

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Beispiel für Motiv(un)schärfe: der Nebel sorgt für geringe Schärfe.

Spielerisches Lernen, Testen und Experimentieren ist der Weg, um seine Photos immer weiter zu entwickeln und die Fähigkeiten zu vertiefen. Wem das keinen Spaß macht, sollte die Kamera eventuell auch einfach einem „wahren“ Photographiebegeisterten schenken. In diesem Sinne, ich bin dann mal eben lichtmalen…

Resi

Cat-Content oder: Die Kunst, sich nicht beirren zu lassen

Phänomen Cat Content

Das Internet wird regiert von Katzenvideos und anderem ‚Cat-Content‘, zu deutsch: „Inhalte, die Katzen thematisieren“. Es gibt mittlerweile einen entsprechenden Wikipedia-Artikel für das Phänomen; 2016 fand sogar zum ersten Mal das Internet Cat Video Festival in Düsseldorf statt; laut Wortfeld definierte der Duden (2004) ein Weblog, kurz ein Blog, als „Internettagebuch mit Katzenbildern“.

Es gibt vermutlich nicht einen Menschen, der noch nie Cat Content gesehen hat. Wie populär (und gewinnträchtig) das Phänomen ist, zeigt auch die Tatsache, dass Katzen verstärkt in Werbung als Sympathieträger dienen sollen: BonprixÜberfliegerIkea, Toyota, Top 10 bei Horizont.

Feline Prominenz, wie Grumpy Cat, Venus – The Two-Faced Cat oder Choupette Lagerfeld – Grumpy Cat wurde sogar in Wachs bei Madame Tussaud (San Francisco) und in einem Film verewigt – versammelt Massen von Fans um sich und generiert nebenbei wohl nicht unerhebliche Einnahmen.

Auch merkwürdige Reaktionen auf Salatgurken werden seuchenartig verbreitet, knapp zweistündige Videosammlungen erreichen millionenfache Klickzahlen, auf das politische Zeitgeschehen (amerikanische Präsidentenwahl) wird durch Katzenbesitzer bildstark und humorvoll rekurriert (Trump your Cat, Frisur von Trump an Katzen).

Von Katzen und Menschen

Katzen sind allgegenwärtig und universell einsetzbar: Während das Internet bekanntlich von kurzlebigen Hypes beherrscht wird, bleiben die Sympathieträger Katzen dagegen erstaunlich beliebt – durch die Zeiten. Ein Blick in entsprechende Publikationen zeigt, dass diese Katzen-Manie kein rein digitales Phänomen ist, sondern auch schon im Zeitalter der Hieroglyphen und Pharaonen bekannt war. Im alten Ägypten wurde die Göttin Bastet, Tochter des Sonnengottes, in Katzengestalt dargestellt. Wer Katzen tötete, soll damals selbst mit dem Ableben bestraft worden sein. Starb eine Katze im Haus, rasierte man sich die Augenbrauen ab und ließ sie einbalsamieren, berichtet Herodot (Absatz 66/67, 2. Buch).

Die christliche Verfolgung von Katzen dagegen zeigt, wie bewegt das Leben mit den Raubtieren war und wie kulturspezifisch das Phänomen ist. Im Abendland sind viele Tiere, auch Fledermäuse beispielsweise, eher Symbol für Unglück und das Böse (Gefährten des Teufels, Dracula, Vampire usw.). In Asien sind diese Tiere oftmals positiv besetzt. Maneki-neko dürfte vom Begriff her den wenigsten etwas sagen, die winkende Katze aber kennen sicher viele Leute:

Katzen in der analogen (Konsum-)Welt

Aus Japan kommen immer wieder schillernde Trends, so auch Katzenbars, Hello Kitty oder ein Übersetzungsgerät für die miauenden Mitbewohner. Tierhalter mit dem entsprechenden Kleingeld können sich sogar gemeinsam betrinken, es gibt Katzen (- und auch Hundewein). Die Getränke enthalten selbstverständlich keinen Alkohol, sondern Katzenminze, womit sich Vierbeiner auf ungefährliche Weise berauschen können. Diese Beispiele als Vertreter schier unbegrenzter Konsummöglichkeiten sind sicher kein Phänomen, das auf Katzen beschränkt wäre, sondern Ausdruck der globalen Wirtschaft und den schier unbegrenzt scheinenden Wertschöpfungspotenzialen. Wovon Alchimisten zu allen Zeiten geträumt hatten – der Umwandlung wertlosen Metalls zu Gold – scheint nun Realität geworden zu sein.

Die Kunst, sich nicht beirren zu lassen

Der asiatische Aberglaube, Katzen brächten Wohlstand (Maneki-neko), dürfte sich für die jeweiligen Unternehmer – also z.B. dem „Frauchen“ von Grumpy Cat (rund 100 Millionen Dollar sollen es sein) – bewahrheitet haben. Frühere (analoge) Unternehmensberater oder Kreditgeber hätten insgeheim wohl die psychische Gesundheit von solchen Menschen angezweifelt. Bei vielen Pionieren findet sich zu Beginn eine wahnwitzig wirkende Idee, die gegen Widerstände aller Art verteidigt werden muss. Bei digitalen Hypes dagegen wirkt es oft wie ein Selbstläufer, der nur eine gewisse Schwelle erreichen muss, um vollends einzuschlagen.

Für uns Konsumenten gilt es dagegen, ungeachtet der erschlagenden Masse an Cat Content, nicht das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

Beppo posiert wie ein Profi

Beppo posiert wie ein Profi

Ursachenforschung

Warum sind die Leute bloß so verrückt nach Katzen? Beim Handelsblatt argumentiert man so: „Im Netz erzielen Katzenvideos oft Millionenaufrufe. Kein Wunder: fast 13 Millionen Katzen haben deutsche Bürger bei sich aufgenommen. Das erklärt auch den Social-Media-Hype um so manch eine Katze.“ Aha. Erklärt das überhaupt etwas? Leute mögen Katzen im Netz, weil sie welche daheim haben? Beim Lokalkompass kommt der Autor zum Schluß, dass Cat Content für einen hohen Aktivierungsgrad sorge, also viele positive Gefühle oder kurz Wohlbefinden. Der Autor von Horizont befragte einen Medienpsychologen, der Katzen mit Schokolade und Kindern vergleicht: Beides mögen Menschen instinktiv, im Internet könne man Cat Content sich häppchenweise einverleiben (sogenanntes Mood Management wird also betrieben). Das klingt schon eher plausibel, wie ich finde. Und N24 bringt es für mich kurz und knapp auf den Punkt: „Wieso gerade Katzen? Weil sie anders sind als alle anderen Tiere“. Das Kindchenschema allein reiche nicht aus, das hätten andere Tiere ja auch zu bieten, wie  nachvollziehbar argumentiert wird. Katzen seien nicht so „langweilig“ wie andere Haustiere und hätten viele erstaunliche Eigenschaften. Das übliche Pokerface von Katzen ist nur selten durchschaubar, daher seien solche „seltenen Momente“ kostbar. Im Netz finden sich aber meiner Erfahrung nach nicht nur aussergewöhnliche Videos, sondern ganz oft auch einfach alltägliches Verhalten, daher würde ich jenes Argument eher ablehnen. Das Mysterium Katze sei eine geeignete Projektionsfläche für den Menschen oder verzerrtes Spiegelbild ihrer selbst, heißt es weiter. Ja, die meisten Menschen möchten sicherlich auch unverwechselbare Charakterköpfe, frei und unabhängig sein. Hübsch, elegant und graziös sein. Mehrere Leben haben, von allen geliebt werden. Und: Den Menschen glauben machen, er beherrsche uns und nicht umgekehrt.

 

Für Katzenfans oder eigene Nachforschungen hier noch einige Links:

Cat-Content beim Hessischen Rundfunk in den 70ern

Kontrovers diskutierte Seite: Cats That Look Like Hitler!

Kunst: Katzmonauten

Misao und Fukumaru (alte Frau und ihre ungewöhnliche Katze, Fotografien von Miyoko Ihara)

Fotografien von der Katzeninsel in Japan (Fubirai)

„Bergsteigende“ Katze (englisch)

Katzenschnurren – NoiseGenerator

Zeichentrick: Simon´s Cat

Lustige Katzenbilder: lolcats

Katzenvideos mit zufälliger Musik: Procatinator

Netzkultur: Nyan Cat

 

 

 

Froschkönig

Bergglück

Die Bergwelt ist für viele Menschen Sehnsuchtsziel, Wandern (nicht nur) in Deutschland beliebte Aktivität. Für mich ist das Gebirge vor allem auch ein optimales, sehr abwechslungsreiches und teils auch überraschendes Fotorevier.

Pittoreske Kuhweide

Pittoreske Kuhweide im Gauertal, im Hintergrund Sulzfluh und Drusentor

2014 entstanden diese Bilder im Montafon (Tschagguns), Region Vorarlberg, Österreich. Wer heute an Motivationsmangel leidet, kann sich gerne mit mir in die Berge flüchten (für eine realistischere Flucht, Kuhglocken-Konzert in der Dauerschleife laufen lassen, in einem weiteren Tab, als zusätzliche Audio-Unterstützung sozusagen). Wer bereits dort war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Ort, schwelgt in eigenen Erinnerungen. Die Ortsunkundigen regt es möglicherweise zur Urlaubsplanung an. Aber allein schon die Bilder zu betrachten, kann eine Wohltat sein. Ansonsten: aus Süddeutschland sind es nur wenige Stunden Auto- oder Bahnfahrt, ideal für einen Kurztrip.

Montafon, Österreich

Blick auf die Untere Latschätzalpe

Die Stille in den Bergen ist unvergleichlich, besonders je höher man läuft, nur die natürliche Geräuschkulisse zu hören, erdet ungemein. Im Tal unten, wenn man startet, kann es sein, dass man ein Kuhglocken-Konzert geboten bekommt. Das stundenlange Laufen führt leicht zu einem Flow-Erlebnis, einer höchst angenehmen Stimmung, in der der innere Dialog endet und man pures Glück empfindet. Fotomotive finden sich überall en masse. Die Fotos hier sind von einer Tour zur Lindauer Hütte (1744m), einfache Strecke ca. 2,5 h ab Vollsporaalpe, durch das Gauertal (je nach Kondition und Tempo variiert die Dauer natürlich, wir sind eher „gemütlich“ gelaufen). Besonders nach einem steilen oder anstrengenden Anstieg, wenn man oben ankommt und alles überblicken kann, stellt sich ein Hochgefühl ein. Wie sagte Edmund Hillary so treffend? „Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen – wir bezwingen uns selbst.“

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte

Auf dem Weg zur Lindauer Hütte, Blick zum Bilgengrat

Hin und wieder eine Pause machen, die Landschaft genießen, gehört dazu.

Rückweg von der Lindauer Hütte Richtung Gauertal

Im Gauertal (Rückweg Lindauer Hütte)

Kultur und Tradition

Im Juni damals wurden die Kühe zurück auf die Weiden gebracht, was ein unvergessliches Spektakel war. Noch nie habe ich Tiere so übermütig und ausgelassen gesehen. Es war eine Freude, sie hüpfen und springen zu sehen, sie konnten es fast nicht fassen, dass sie wieder im Grünen waren (siehe auch Alpabtrieb, unten).

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Wildblumen für die Nachbarn zur Begrüßung

Generell sollte man fremde Tiere natürlich nicht füttern, machen wir sonst auch nicht, aber es waren sowieso nur die Blumen, die auf der Weide auch zu finden sind, die sie mehr beschnuppert haben.

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Der Wechsel der Jahreszeiten

Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, bisher konnte ich Sommer und Winter erleben, Frühling und Herbst in den Bergen stehen leider noch aus. Vor allem die Brunftzeit der Hirsche, wenn sie laut grölen und der Platzhirsch seine Konkurrenten verjagt, dürfte spannend sein. Der Viehabtrieb/Alpabtrieb ist sicher auch interessant, wenn die Tiere wieder in den Stall kommen für den Winter.

Zwischen Gauertal und Lindauer Hütte

Bei der Oberen Latschätzalpe

Drei Türme im Nebel

Drei Türme und Sulzfluh im Nebel

Bach im Gauertal

Rasafeibach im Gauertal

Der Mond über der Mittagsspitze

Der Mond über der Tschaggunser Mittagsspitze

Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen

Tipps: Übernachten und Essen kann man z.B. im Gauertalhaus (Naturfreundehaus) ganz wunderbar, es sind wirklich sehr nette Gastwirte, die zudem Wert auf gute Lebensmittel legen (Bio-Qualität, die in der eigenen Landwirtschaft produziert wird). Im Sommer ist das Alpenfreibad im Tal mit seinem Naturschwimmbecken ein Highlight für Wasserratten. Im Winter ist das Gebiet natürlich von Wintersportlern bevölkert.

Montafon im Winter

Blick vom Hoch Joch Richtung Rellstal (Winter 2014)

Auf dem Weg ins Gauertal

Auf dem Weg ins Gauertal (Winter 2014)

Berge und Medien

Wer sich für Berge interessiert, kann dies in zahlreichen Bereichen vertiefen, hier folgen Beispiele.

Literatur: Wenn ich an Berge denke, muss ich auch an ein Buch denken. Für Leseratten, die die Berge lieben, habe ich daher einen Buchtipp: „Die Wand“ von Marlen Haushofer (1963, wurde 2012 verfilmt). Es ist ein sehr intensives Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Schwere Kost, aber sehr inspirierend. [Weibliche Robinsonade]

Malerei: Eines der bekanntesten Motive aus der Romantik greift das Thema Berge und Wandern auf:

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer (1818, das Bild ist gemeinfrei, Download bei Wikipedia bspw.)

Internet: Für alle Bergfans eine Blog-Empfehlung: Auf und Ab – Outdoor, Bergsport, Abenteuer Sven und Co. sind kompetente Berater rund ums Thema.

Fotografie: Heinz Zak ist Extremkletterer und Fotograf in Personalunion, er macht atemberaubende Bilder.

 

 

Wolken über Backnang

Himmelsshow und Photosophie

Ein Leben ohne Photographie ist möglich, aber sinnlos (frei nach Loriot).

Sonnenaufgang in Backnang

Sonnenaufgang in Backnang

Der frühe Vogel Photograph fängt den Wurm (oder was auch immer) (ein)…

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Sonnenaufgang in Backnang (2)

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei Photographie nicht (so schnell)…

Die Sonne müht sich aus dem Bett

Die Sonne müht sich aus dem Bett

 

Alter schützt vor Torheit Photographie nicht…

Wirbelartige Wolkenformation

Wirbelartige Wolkenformation

Aus Schaden Photographie wird man klug (oder auch nur aufmerksamer)…

Zauberhafte Wolken

Zauberhafte Wolken

Hinterher ist man immer klüger bilderreicher…

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Der Sonnenaufgang färbt den Himmel ein

Lieber arm dran als Arm ab Foto weg…

 

 

 

Jugendlicher Höckerschwan

Was Wasservögel, Psychologie und Märchen miteinander zu tun haben

Jugendlicher Höckerschwan

Jugendlicher Höckerschwan

Der gleichnamige Fluss in Nagold bietet für allerlei Wasservögel einen Lebensraum, für die Bewohner der Stadt eine gute Möglichkeit, diesen bequem zu beobachten. In meiner Heimatstadt liebte ich es bereits im Kindesalter Enten und Co. zu besuchen.

Höckerschwan

Höckerschwan

Hier könnt ihr die schönsten Aufnahmen von vergangenem Sonntag sehen.

Die unzertrennlichen Geschwister der Höckerschwäne

Die unzertrennlichen Geschwister

Ich kann gut verstehen, dass Schwäne in vielen Kulturen eine Rolle spielen und schon lange Menschen faszinieren, Begriffe wie Schwanengesang, das Ballett Schwanensee von Tschaikowsky u.ä. beweisen dies. Die Vögel sind für mich auch besonders reizvoll und ein beliebtes Fotomotiv. Das Märchen vom Häßlichen Entlein habe ich als Kind geliebt, danke an Hans Christian Andersen fürs Schreiben und danke Mama fürs (vermutlich) hundertfache Vorlesen…

Bei dem dänischen Autor kommt die Literaturpsychologie ins Spiel: Andersen soll selbst ein „häßliches Entlein“ gewesen sein, in armen Verhältnissen geboren, soll er sich selbst oft ausgestoßen gefühlt haben (Duve/Völker: Lexikon berühmter Tiere, Frankfurt a. M. 1997, S.299). Vielleicht konnte der Weltruhm diese vergangene Schmach etwas kompensieren…

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Gefieder-Geschwader im Anmarsch

Aber es gibt nicht nur Schwäne, sondern auch Blässhühner, Stockenten und andere Wasservögel.

Guter Fang

Guter Fang (Zwergtaucher?)

Diesen erfolgreichen Fischer konnte ich nicht bestimmen, leider. Wer helfen kann, schreibe mir gerne.

Blässhuhn-Familie

Blässhuhn-Familie

Wasseramsel

Wasseramsel

Wasseramsel auf der Lauer

Wasseramsel auf der Lauer

Links für die, die jetzt richtig Lust auf Märchen bekommen haben:

Eine günstige Gelegenheit, sich mittels einer alten Geschichte aus der Kindheit, an vergangene Zeiten zu erinnern. Die neuerliche Lektüre kann auch neue Interpretationen mit sich bringen, womöglich erkennt man auch jetzt im Rückblick, was genau einen an einer Lieblingsgeschichte besonders angesprochen hat.

Tier-Webcam Sammlung

In einer freien Minute gucke ich gerne „Webcam-TV“, am liebsten die Uhucam, Schneeleos oder Siebenschläfer.

Da kam mir doch unlängst die Idee, hier eine Linksammlung für tolle Tier-Webcam-Seiten zu starten. Die Linkliste wird ergänzt werden, wenn machbar. Viele Vögel sind zwar schon ausgeflogen, aber die Cams gibt es jedes Jahr – nächstes Frühjahr also geht es dann gegebenfalls weiter. Aktuell sind z.B. noch die Schneeleos, Schleiereulen und Siebenschläfer am wachsen und gedeihen bzw. beobachtbar.

Viel Spaß mit den Cams!

Uhu-Cam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Uhu-Cam der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

 

Uhu-Cam (EGE) Deutschland

Siebenschläfer (NABU/BUND) Deutschland

Diverse Vögel, z.B. Turmfalke/Dohlen (LBV) Deutschland

Diverse Vögelcams, z.B. Schleiereulen/Störchen (Holländische Seite, Niederländischer Vogelschutz) -> Ganz oben auf der Seite sind die verschiedenen Cams, z.B. „Kerkuil“ – Schleiereule. Niederlande

Webcam Link-Sammlung des NABU (viele verschiedene Vögel/Seehunde/Schneeleos) Deutschland

Update 2017:

NABU: Waldkauz-Webcams (Vogel des Jahres 2017) Deutschland

Audubon/Explore.org: Papageientaucher in Maine/USA (National Audubon Society: Non-Profit Umweltorganisation, benannt nach John J. Audubon, einem Ornithologen/Naturforscher)

Vivara Webcams (Beitragsbild: Eisvogel Cam dieses Anbieters, zugleich auch Versandhändler von Naturschutzprodukten)

Wer noch Cams kennt (bitte nur seriöse Inhaber, die sich z.B. auch für den Schutz der gezeigten Tiere einsetzen), ich freue mich über eure weiteren Links. Danke.

 

 

 

 

 

Zu Vögeln

Zu Vögeln lässt sich viel sagen, vor allem, wenn man viel über sie weiß. Ich möchte dagegen erst mal meine Bilder sprechen lassen. Das ist genau das richtige für einen bewölkten Sonntag, meiner Meinung nach.

#vögelbeobachten #meditativ

Kernbeißer

Kernbeißer

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Bettelnde Jung-Kohlmeise

Rush-Hour am Meisenknödel

Rush-Hour am Meisenknödel

Junge Blaumeise

Junge Blaumeise

Kleiber am Vogelbad

Kleiber am Vogelbad

Amsel im Frühlingsbaum

Amsel im Frühlingsbaum

Anmerkung: Ornithologen zufolge soll man Vögel das ganze Jahr über füttern. Siehe hier einen Artikel: Vögel füttern

Wasser anzubieten ist aber auch wichtig, bei allem sollte man jedoch auf Hygiene achten. Die Gefiederten werden es ihnen danken, allein schon durch die Tatsache, dass man sie dann auch wunderbar beobachten kann!