Alter Schwede II

Weiter geht es ins „Venedig des Nordens“. Wieder stundenlang auf der Autobahn: Heidekraut, Felsen, rote Holzhäuser, Nadelbäume, goldene Felder. Wasser. Heidekraut, Nadelbäume. Wasser, Felder, Häuser. Heidekraut. Felder, andere Autos, Tankstellen. Zapfsäulen.

Schären vor Stockholm

Schären vor Stockholm

Ziel: eine Hütte in den Schären vor Stockholm, um mal auszuspannen mit Freunden. In Schweden ist die Urlaubssaison bereits Mitte August vorbei, was Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt. Nach Bezug der Hütte, die wir nach einer mittellangen Odysee letztlich doch noch fanden, geht es gleich aufs Wasser. Mit einem Ruderboot wohlgemerkt.

Ausblick in den Schären

Ausblick in den Schären

Nach etwa 50m Paddelei haben wir auch schon (rückblickend) das schönste Plätzchen gefunden, an dem wir lange Zeit verweilen. Vorteil der Nicht-Saison: wir sind nahezu alleine! Nachteil, (un)abhängig von der Saison (je nachdem, jahreszeitlich gesehen schon): unfassbar kaltes Wasser! Also wieder mal nicht gebadet. Über 3 Monate im Norden gewesen und nur wenige Male gebadet…Das ist nichts für sogenannte „Warmduscher“, wozu ich mich höchstpersönlich zähle.

Aber Baden ist ja gottlob bei weitem nicht die einzige Möglichkeit, einen Urlaub zu gestalten. Nach 2 Tagen Schlafen, Essen, Chillen in den Schären ging es also weiter nach Stockholm zu unseren Buddies.

Auf der Fähre unterwegs in den Schären

Auf der Fähre unterwegs in den Schären

Stockholm: eine Großstadt mit viiiiel, viiiiel Wasser. Wobei die Leute ganz entgegen der Erwartung völlig entspannt sind. Niemand läßt sich hetzen, sehr sympathisch! Und: alle bezahlen ohne Bargeld, oder sagen wir fast alle. Sogar am Marktstand konnten wir Pfifferlinge scheinlos erwerben. Wir wagen uns nochmal in den Schärengarten: mit der Fähre geht es auf eine kleine Insel ohne Autoverkehr. Als wir dort ankommen, steigen wir alleine aus. Vorteil der Nicht-Saison. Wunderschöne Landschaft, vor allem viel Landschaft. Nachteil: keine Möglichkeit einzukaufen oder einen Café zu trinken.

Ausblick deluxe, Schären vor Stockholm

Ausblick deluxe, Schären vor Stockholm

Wir begegnen auf unsrer Umrundung nur wenigen Seelen, was cool ist, aber auch etwas seltsam. Denn das Wetter ist noch recht angenehm und dort ist es einfach zu schön um verlassen zu sein. Der Schärengarten vor Stockholm besteht aus mehreren Tausenden Inseln, manche Schätzungen gehen von bis zu 100.000 Inseln aus. Mich packt mal wieder das „Ich-will-alles-sehen“-Fieber. Aber das ist utopisch. Vor allem in nur wenigen Tagen, die wir uns Zeit genommen haben für die Ostküste. Also trage ich es mir auf meiner To-Do-Liste ein, ist ja klar. In Stockholm sehen wir uns noch das Vasa-Museum an (beeindruckend! ein riesiges, altes Holz-Schiff) und z.B. dieses interessante Gerät:

Giraffen-Kran

Giraffen-Kran

Nach 3 Tagen geht´s dann auch wieder weiter Richtung Westküste. Schweden im Schnelldurchlauf. Mehr dazu dann in „Alter Schwede III“, coming soon.

 

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